Dinner with Gershwin

Musikalische Achterbahnfahrt

Konzerttheater

So 26.Mai19  20:00 Uhr
Großer Saal | Bestuhlung an runden Tischen | Abendkasse: 19:00 Uhr




Tickets: 17,00 €
Ab 4 Personen bieten wir die Reservierung von Tischen unter 089/666 722 153 an. Bitte den Tisch bis 30 Minuten vor der Veranstaltung besetzen.

  

Eine verrückt – musikalische Komödie für sieben Personen gespielt von zwei singenden Schauspielern und einem Pianör mit viel Dialekt, Witz und Musik erwartet die Gäste des Taufkirchner Kulturzentrums. Songs von Gershwin, Rodgers, Kander&Ebb, Peter Kreuder u.v.m. wurden mit eigenen Texten versehen. Der Berliner Pianist und Komponist Rainer Bielfeldt hat ebenfalls zwei Songs dazu beigetragen. Eine wilde musikalische Achterbahnfahrt von Swing über Musical, von Schlager bis hin zu Holländers „Stroganoff“. Eine Geschichte die Ihre Lachmuskeln strapaziert. Zum Inhalt: Franzl Bösenböck, auch genannt die goldene Stimme vom Fuschlsee, ein nicht wirklich gutgebuchter Sänger, versucht als Ober in dem heruntergekommenen Beisl „ zum heißen Stößel“ in Wien Favoriten bis zum nächsten Engagement zu überleben.

Damit seine Stimme nicht ganz an Glanz verliert, singt er zwischen dem Servieren von saurem Lüngerl und alten Kasnockerln auch hin und wieder ein Lied auf der kleinen Bühne neben den Bedürfnisräumen. Denn wo man singt da lass Dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder. Fréderic la Combuse, ein Pariser in Wien, ehemals tenoraler Chorist in der Volksoper… zu Recht in Frührente entlassen…aber dazu später mehr….Skandalös!! Nachdem Fréderic la Combuse das Beisl „zum heißen Stößel“ betrat nahm die Verwechslung und das Schicksal seinen Lauf. Franzl Bösenböck denkt, nachdem ihn sein Chef vorwarnte, dass dieser Gast ein Undercover Lebensmittelkontrolleur sei und deswegen ist Franzl sehr bemüht diesen Herrn aufs Äußerste zu befriedigen. Fréderic la Combuse wurde für eine Gala im Tanzlokal „zum weißen Rössl“ engagiert. Leider hatte er, ganz Tenor, den Namen des Lokals verwechselt und schwebte selbstbewusst und voller Vorfreude auf seinen Auftritt in das Beisl „Zum heißen Stößel“ im 10. Bezirk. Camillo di Pomodoro, Küchenhilfe, Vor- und Nachkoster und nicht zuletzt ein begnadeter Klaviervirtuose, nutzt jede Chance den Küchenschurz mit den schwarzweißen Tasten zu tauschen. Camillo ist anscheinend der Einzige der die chaotische Situation in vollen Zügen genießt. Während Franzl voller Inbrunst für seinen Gast die Speisekarte rauf und runter singt, hat der Tenor nur noch seinen großen Gala Auftritt im Kopf!

Zu Franzl Bösenböck`s Verwunderung ist der, das oder die „La Combuse“ mehr am Pianisten und an der Bühne als an der Menüauswahl interessiert. Ein hohes „C“ singt sich einfach schlecht mit Palatschinken im Bauch. Zu allem Überfluss kommt wie jeden Freitag Wilhelmine Potracek um ihre bestellte Torte abzuholen. Der Schweizer Hausmeister Rüdisühli, einer der ersten Gastarbeiter in Wien, war schon immer ein unbeliebter Störfaktor im Beisl. Gitti Wagon die Bezirksnutte und Seele von Favoriten holt sich ihren abendlichen Cognac ab, denn das wärmste Jäckchen ist das Cognäckchen und bei dieser wohlverdienten Pause hat sie endlich Zeit ihre Beine mal wieder übereinander zu schlagen. Ganz unangenehm wird es als Herbert Hartmann, seines Zeichens vereidigter Vollstreckungsbeamter aus dem weit entfernten Castrop-Rauxel mit unangenehmem Hochdeutsch die Szenerie vehement unterbricht. Wenn Sie wissen wollen wie das alles drunter, drüber, weiter und ausgeht reservieren Sie doch a Tischerl im Beisl „zum heißen Stößel“ und lassen Sie sich von Franzl`s Weanerischen Speiskart`n verführ`n.

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